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Cité de la Mer

U-Boot, Titanic und Tiefseeaquarium

Im Art-déco-Bahnhof der Transatlantikliner von 1933 zeigt die Cité de la Mer die Welt unter Wasser. Zum Rundgang gehören das erste französische Raketen-U-Boot mit Atomantrieb, der Halt der Titanic in Cherbourg und ein Aquarium von 10,70 m Tiefe.

Die Cité de la Mer in der früheren Gare maritime transatlantique von Cherbourg

Tickets für die Cité de la Mer

La Cité de la Mer: Eintrittskarte

La Cité de la Mer: Eintrittskarte

Gehen Sie an Bord eines Atom-U-Boots und besuchen Sie ein riesiges Aquarium in Frankreichs beliebtestem Monument!
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Was dich in der Cité de la Mer erwartet

Die Cité de la Mer belegt die frühere Gare Maritime Transatlantique am Hafen von Cherbourg. Der Seebahnhof wurde am 30. Juli 1933 eingeweiht, ist im Stil des Art déco gebaut und steht seit 1989 als Monument historique unter Denkmalschutz. Hier wechselten die Reisenden der Transatlantikliner vom Zug aufs Schiff. Die beiden großen Hallen messen 280 × 42 m und 240 × 40 m. 1927 waren bis zu elf Transatlantik-Reedereien in Cherbourg vertreten.

Heute verteilen sich sechs Bereiche auf das Gebäude:

  • L'océan du Futur mit dem Tiefseeaquarium
  • Cherbourg Transatlantique, ein Mixed-Reality-Erlebnis mit Headset
  • Le Redoutable, das begehbare Atom-U-Boot
  • Océan sur Écoute über die Klänge unter Wasser
  • Titanic retour à Cherbourg zum Halt der Titanic
  • Grande Galerie des Engins et des Hommes mit Tauchbooten

In der früheren Halle der Züge führt Cherbourg Transatlantique mit Headset in die Zeit der großen Liner. Die 35 Minuten drehen sich um den ersten Anlauf der Queen Mary am 14. April 1937. Océan sur Écoute widmet sich den Geräuschen im Meer: Der Parcours dauert etwa 30 Minuten, ist barrierefrei, hat Texte auf Französisch, Englisch und Deutsch und gliedert sich in fünf Zonen, darunter der Simulator PCNO aus dem U-Boot Furtif.

Die Grande Galerie zeigt vor allem zivile Tauchboote. Die Archimède lief 1961 vom Stapel und erreichte 1962 im Kurilengraben 9.545 m Tiefe. Daneben stehen Alvin, Cyana, Globule und Mir. Für die Galerie reichen etwa 15 Minuten, sie ist barrierefrei, und der Eintritt in die Galerie ist frei.

Le Redoutable: an Bord eines Atom-U-Boots

Le Redoutable war das erste französische Raketen-U-Boot mit Atomantrieb und ging 1971 in Dienst. Das Boot ist 128 m lang und 10,60 m breit, trug 16 Raketen und eine Besatzung von 135 Mann. Eine Patrouille dauerte 70 Tage. Seit 2002 kannst du durch das U-Boot gehen.

Den Audioguide gibt es in zwei Fassungen: Pacha erklärt die Technik, Bidou richtet sich an Familien. Kinder unter fünf Jahren dürfen nicht an Bord. Das U-Boot ist nicht rollstuhlgerecht.

Titanic: der Halt in Cherbourg

Am 10. April 1912 um 18:35 hielt die Titanic in der Reede von Cherbourg, ihrem einzigen Halt auf dem Kontinent. 281 Passagiere kamen mit den Tendern Nomadic und Traffic an Bord, der Aufenthalt dauerte etwa eineinhalb Stunden.

Der Bereich Titanic retour à Cherbourg erzählt diese Geschichte in einer Schleife, die alle 30 Minuten neu beginnt. Bis zum Frühjahr 2027 sind 42 Objekte aus dem Trümmerfeld des Wracks ausgestellt. In der Salle des Bagages geht es um die Auswanderung. An Tagen, an denen ein Kreuzfahrtschiff in Cherbourg anlegt, ist dieser Saal nicht zugänglich. Wer selbst per Schiff ankommt, findet den Ablauf an Land unter Landgang.

Das Tiefseeaquarium

Im Bereich L'océan du Futur steht das Aquarium Abyssal. Es ist 10,70 m tief und fasst 350.000 Liter. Rund 1.000 Fische aus Polynesien leben darin in einem nachgebildeten Atoll von Tahiti. Insgesamt zeigt der Bereich 17 Aquarien. Ein Aufzug verbindet die drei Ebenen, QR-Codes und der Audioguide Poisson pilote begleiten den Rundgang.

Tipps für den Besuch

Für alle Bereiche brauchst du vier bis fünf Stunden. Der Vormittag ist deshalb der beste Zeitpunkt für den Einstieg, denn die Kassen schließen eineinhalb Stunden vor dem Haus. Das Ticket gilt den ganzen Tag, nach einer Mittagspause in der Altstadt kommst du wieder hinein. Am meisten los ist von Mitte Juli bis Ende August, samstags ist es meist am ruhigsten. Tickets verkauft auch das Office de Tourisme am Quai de Caligny.

Vom 4. Januar bis 5. Februar 2027 hat die Cité de la Mer Jahrespause, im Winter schließt sie außerdem an einzelnen Tagen. Den Tageskalender veröffentlicht der Betreiber auf seiner Website.

Vom Bahnhof gehst du etwa 15 Minuten, ausgeschildert ist der Weg als „Car Ferries / La Cité de la Mer“. Der Parkplatz ist kostenlos und unbewacht und hat Plätze für Busse und für Menschen mit Behinderung. Am Haupteingang gibt es Radstellplätze, dazu eine Ladestation für Elektroautos. Wie Fährterminal und Kreuzfahrtkai zueinander liegen, zeigt die Seite zum Hafen.

Hunde und andere Tiere bleiben draußen, Assistenzhunde sind erlaubt. Münz-Schließfächer stehen hinter der Archimède. Zum Essen gibt es das Restaurant Le Quai des Mers, einen Snack und Picknickbereiche, teils überdacht. Für wiederholte Besuche gibt es die Jahreskarte Pass CompliCité. Weitere Ziele in der Stadt sammelt die Übersicht der Sehenswürdigkeiten.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Besuch in der Cité de la Mer? +
Für alle Bereiche brauchst du vier bis fünf Stunden. Das Ticket gilt den ganzen Tag, du kannst also mittags hinaus und danach wieder hinein. Die Kassen schließen eineinhalb Stunden vor dem Haus.
Dürfen Kinder unter fünf Jahren in das U-Boot? +
Nein. Kinder unter fünf Jahren haben keinen Zutritt zum Redoutable. Für Familien mit älteren Kindern gibt es im U-Boot den Audioguide Bidou.
Ist die Cité de la Mer rollstuhlgerecht? +
Das Haus trägt das Label Tourisme & Handicap für vier Arten von Behinderung. Grande Galerie und Océan sur Écoute sind barrierefrei, im Aquarium verbindet ein Aufzug die drei Ebenen. Der Redoutable ist nicht rollstuhlgerecht.
Darf mein Hund mit in die Cité de la Mer? +
Nein. Hunde und andere Tiere sind nicht erlaubt, ausgenommen Assistenzhunde.
Was gilt an Tagen mit Kreuzfahrtschiffen im Hafen? +
An Anlauftagen von Kreuzfahrtschiffen ist die Salle des Bagages im Titanic-Bereich nicht zugänglich. Der Saal widmet sich der Auswanderung.